Welcher Mutterboden eignet sich für meinen Garten?

Gesiebt oder ungesiebt, Rasenerde oder Pflanzerde – die richtige Wahl je Fläche.

4 Min. Lesezeit

Mutterboden ist die oberste, humusreiche Bodenschicht. Für Rasenflächen, Beete und Neuanlagen gelten unterschiedliche Anforderungen an Siebung und Nährstoffgehalt.

Schritt für Schritt

1

Gesiebter Mutterboden

Frei von Steinen und Wurzeln, sofort einebnbar. Erste Wahl für Rasenneuanlagen und Beete.

2

Ungesiebter Mutterboden

Günstiger, aber mit groben Bestandteilen. Ideal zum Auffüllen von Senken und Modellieren größerer Flächen.

3

Rasen- und Pflanzerde

Aufbereitete Mischungen mit definiertem Sand- und Humusanteil – für hochwertige Rasenflächen und Pflanzbeete.

Tipps aus der Praxis

  • Für eine Rasenneuanlage 10–15 cm Auftragsdicke einplanen, für Beete 20–30 cm.
  • Ein Kubikmeter Mutterboden wiegt je nach Feuchte 1,4–1,6 Tonnen.
  • Boden nach dem Aufbringen setzen lassen und erst dann einsäen.

Häufige Fehler

  • Mutterboden auf verdichtetem Untergrund aufbringen, ohne vorher zu lockern – Staunässe ist die Folge.
  • Zu dünn auftragen; der Rasen vertrocknet im ersten Sommer.

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